In Hamburg haben Freiwillige des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mehr als 4400 Amphibien vor dem Überfahren gerettet. Die Tiere wurden sicher über die Straßen gebracht, die für sie eine tödliche Gefahr darstellen. Die Aktion fand im Rahmen der jährlichen Amphibienwanderung statt, bei der Frösche, Kröten und Molche zu ihren Laichgewässern ziehen.
Besonders erfreulich: Die Zahl der gezählten Gras- und Moorfrösche war deutlich höher als in den Vorjahren. Dies deutet auf eine Erholung der Populationen hin, die in den vergangenen Jahren aufgrund von Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung zurückgegangen waren. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer trugen die Amphibien in Eimern über die Straßen, um sie vor dem Verkehrstod zu bewahren.
Der BUND betont die Bedeutung solcher Schutzaktionen für den Artenschutz. Gleichzeitig appelliert die Organisation an die Behörden, mehr Schutzmaßnahmen wie Amphibienzäune und Tunnel zu installieren, um die Tiere langfristig zu schützen.
Quellen: Welt Online