Messerattacke in Regionalzug bei Ruhpolding: Asylbewerber bedroht Schaffner und Kinder

Am frühen Morgen des 16. Juli 2026 hat ein 28-jähriger afghanischer Asylbewerber in einem Regionalzug zwischen Ruhpolding und Traunstein mehrere Personen mit einem Messer bedroht. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Fahrscheinkontrolle, bei der der Mann zunächst keine gültige Fahrkarte vorlegen konnte. Als der Schaffner nachhakte, zog der Mann ein Messer und richtete es zunächst gegen den Zugbegleiter, später auch gegen mehrere Kinder, die sich mit ihren Eltern in der Nähe befanden.

Passagiere alarmierten unverzüglich die Bundespolizei, die bereits am Bahnhof Ruhpolding bereitstand, nachdem eine Notrufmeldung eingegangen war. Spezialkräfte nahmen den Mann noch im Zug in Gewahrsam, ohne dass es zu körperlichen Verletzungen kam. Das Fahrzeug wurde vorübergehend gesperrt, um Beweise zu sichern. Der Beschuldigte steht unter starkem psychischen Verdacht, weshalb neben Ermittlungen wegen gefährlicher Drohung auch ein psychiatrisches Gutachten angeordnet wurde.

Die Bundespolizeiinspektion München bestätigte die Festnahme und betonte, dass die Sicherheit der Fahrgäste stets höchste Priorität habe. Der Zugverkehr auf der Strecke konnte nach rund zwei Stunden wieder aufgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Traunstein prüft nun die weiteren rechtlichen Schritte, darunter die Möglichkeit einer Abschiebung, sollte der Mann strafrechtlich verurteilt werden.

Quellen: Welt Online