Mordgeständnisse eines Palliativarztes in Berlin: Gutachterin hält Angeklagten für voll schuldfähig

In einem aufsehenerregenden Prozess in Berlin hat ein Palliativarzt ein Geständnis abgelegt, in dem er zugegeben hat, zwölf von insgesamt 15 Mordfällen begangen zu haben. Der Mediziner soll zahlreiche schwer kranke Patienten durch einen tödlichen Medikamentenmix getötet haben. Die psychologische Gutachterin, die den Angeklagten begutachtet hat, kam zu dem Schluss, dass er voll schuldfähig sei und weiterhin eine Gefahr darstelle.

Der Fall hat nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Justiz in Berlin in Aufregung versetzt. Während der Prozessverlauf bereits zahlreiche Fragen aufgeworfen hat, bleibt unklar, welche Motive den Arzt zu seinen Taten bewegt haben. Die Staatsanwaltschaft hat angekündigt, die Ermittlungen weiter zu intensivieren, um die Hintergründe der grausamen Taten aufzuklären.

Die Berichterstattung über diesen Fall hat in den vergangenen Wochen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt und stellt nicht nur die medizinische Ethik in Frage, sondern wirft auch einen Schatten auf die Palliativmedizin als solche. Angehörige der Opfer zeigen sich fassungslos und fordern Gerechtigkeit.

Quellen: ntv – Nachrichten, Der Tagesspiegel