Museum für Kommunikation in Frankfurt zeigt Design-Ikonen der Telefonie

Das Museum für Kommunikation in Frankfurt widmet sich ab sofort einem faszinierenden Kapitel der Technikgeschichte: die Entwicklung des Telefons. Unter dem Fokus auf Design und Alltagskultur präsentiert die Ausstellung Geräte, die Generationen geprägt haben – von der schweren Wählscheibe über das legendäre Nokia-Handy bis hin zu frühen Notebooks und mobilen Kommunikationsgeräten. Eines der Exponate könnte künftig sogar Apples neuestes Klapphandy werden, falls es sich als kulturelle Ikone etabliert.

Doch die Schau zeigt nicht nur Erfolge, sondern auch Flops. Manche besonders ästhetisch ansprechende Telefone fanden kaum Anklang bei Nutzern – ein Hinweis darauf, dass gutes Design allein nicht reicht. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Funktionalität, Ästhetik und gesellschaftliche Bedeutung der Kommunikationstechnologie nachzudenken.

Für Besucherinnen und Besucher bietet die Präsentation einen spannenden Streifzug durch die letzten 150 Jahre: Wie hat sich das Telefon vom Luxusgut zum ständigen Begleiter gewandelt? Welche Rolle spielte es im Wandel der Arbeitswelt, der Privatsphäre oder der Jugendkultur? Das Museum verknüpft technische Objekte mit historischen Kontexten und macht so die alltägliche Revolution der Kommunikation sichtbar.

Quellen: FAZ Online