Mutmaßlich rechte Gewalt in Cottbus: Angriffe auf das Grüne Parteibüro

In Cottbus hat ein mutmaßlicher Angriff auf die Kreisgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen für Besorgnis gesorgt. Unbekannte haben die Scheiben des Büros mit Werbung für den Christopher Street Day eingeschlagen. Dies geschah im Kontext einer Reihe von Angriffen auf queere Einrichtungen in der Stadt, die in den letzten Wochen zugenommen haben.

Die Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit und zum Schutz von Minderheiten in der Region auf. Lokalpolitiker und Vertreter der Grünen forderten ein entschlossenes Handeln gegen rechte Gewalt und eine Stärkung der zivilgesellschaftlichen Initiativen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Täter zu finden und künftige Übergriffe zu verhindern.

Diese Vorfälle sind nicht isoliert. Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf ein Wohnprojekt für geflüchtete Menschen in Cottbus hatte bereits zuvor für Aufsehen gesorgt und die Diskussion um die Sicherheit von Minderheiten in Brandenburg neu entfacht. Die Politik sieht sich in der Verantwortung, klare Zeichen gegen Extremismus zu setzen und die Zivilgesellschaft zu stärken.

Quellen: Der Tagesspiegel