In der oberbayerischen Stadt Schongau hat sich ein schwerer Vorfall an einem Gymnasium ereignet. Ein 16 Jahre alter Jugendlicher wird verdächtigt, zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer verletzt zu haben. Nach ersten Ermittlungen der Polizei handelt es sich bei den Opfern um zufällige Zielpersonen. Die Tat ereignete sich während eines Schulbesuchs des mutmaßlichen Täters an seiner ehemaligen Schule.
Der Innenminister von Bayern, Alexander Dobrindt, äußerte sich besorgt über den Vorfall und betonte die Zufälligkeit der Angriffe. Die beiden verletzten Mädchen wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist derzeit stabil, jedoch unter Beobachtung.
Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Es wird geprüft, welche Motive hinter der Tat stehen könnten. Die Schulleitung und das Lehrerteam bieten den Schülern Unterstützung und Gespräche an, um mit den emotionalen Folgen des Vorfalls umzugehen.
Dieser Vorfall hat nicht nur in Schongau, sondern auch in ganz Bayern für Aufregung gesorgt. Die Gesellschaft ist in Sorge um die Sicherheit an Schulen. Die bayerische Regierung hat angekündigt, die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken.
Quellen: FAZ Online, Süddeutsche Zeitung