Im Nachgang zum verheerenden Anschlag während des CSD in Berlin hat der Bundesopferbeauftragte schnelle finanzielle Hilfen für die Opfer angekündigt. Betroffene und Angehörige können bereits in den kommenden Tagen mit konkreten Unterstützungsleistungen rechnen. Die Hilfe umfasst sowohl Soforthilfen als auch längerfristige psychosoziale Betreuung und materielle Entschädigung, wie aus Regierungskreisen bestätigt wurde.
Die Opferberatungsstellen in Berlin wurden verstärkt, um die Anträge schnell bearbeiten zu können. Besonders wichtig sei, so der Beauftragte, dass niemand mit den Folgen des Anschlags allein gelassen werde. Die Hilfsmechanismen greifen unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Betroffenen – ein zentraler Punkt angesichts der internationalen Besucher des CSD.
Der Anschlag hatte nicht nur tiefe Wunden in der queeren Community hinterlassen, sondern auch das Sicherheitsgefühl in der gesamten Stadt erschüttert. Eine bundesweite Umfrage zeigt, dass mittlerweile die Hälfte der Deutschen Deutschland nicht mehr als sicheres Land ansieht. Auch deshalb setzt die Berliner Politik auf eine klare Botschaft der Solidarität und Unterstützung – nicht nur symbolisch, sondern auch finanziell greifbar.
Quellen: Der Tagesspiegel, Welt Online