Nach Kokain-Verurteilung: CSU-Bürgermeister Pardeller erneut in Polizeikontakt

Thomas Pardeller, CSU-Bürgermeister der oberbayerischen Gemeinde Neubiberg, steht erneut im Fokus der Polizei. Wie aktuelle Berichte belegen, soll Pardeller nach einer privaten Feier am Wochenende einen eingesetzten Beamten beleidigt haben. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe seines Wohnsitzes, nachdem die Polizei wegen Ruhestörung alarmiert worden war.

Pardeller war bereits im Jahr 2025 wegen unerlaubten Besitzes von Kokain zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Damals räumte er den Drogenkonsum ein, betonte aber, es handele sich um eine einmalige Fehlentscheidung. Die Partei distanzierte sich damals öffentlich, ließ ihn aber im Amt. Nun könnte der neuerliche Vorfall Folgen für seine politische Karriere haben.

Die Staatsanwaltschaft München II bestätigte die Anzeige wegen Beleidigung eines Amtsträgers. Ein Sprecher der Polizei äußerte sich zurückhaltend: „Das Verfahren läuft, weitere Angaben können wir derzeit nicht machen.“ Die CSU-Landtagsfraktion hat noch nicht offiziell auf den neuen Vorwurf reagiert. Lokale Medien berichten jedoch von wachsender Kritik innerhalb der Gemeinderatsfraktion.

Neubiberg, eine gut 14.000 Einwohner zählende Gemeinde südöstlich von München, gilt als bürgerlich-konservativ geprägt. Die wiederholten Vorfälle um ihren Bürgermeister werfen nun Fragen nach der Integrität kommunaler Führungspersonen auf.

Quellen: Welt Online