Frankfurt erlebte am Sonntag einen sportlichen Höhepunkt: Der diesjährige City-Triathlon zog so viele Teilnehmende wie nie zuvor an. Bei sommerlichen Temperaturen absolvierten Hunderte den Wettkampf aus Schwimmen im Stadtwaldsee, Radfahren entlang des Mainufers und abschließendem Lauf durch das Zentrum. Nach Angaben der Veranstalter lag die Zahl der Starter:innen deutlich über dem Vorjahr – ein klares Signal für die wachsende Beliebtheit des Ausdauersports in der hessischen Metropole.
Auffallend war die hohe Beteiligung von Frauen und jüngeren Athlet:innen. Während Triathlons lange als männerdominiert galten, machten Frauen in mehreren Altersklassen nun fast die Hälfte der Starter aus. Jugendmannschaften aus Schulen und Sportvereinen waren besonders stark vertreten. Viele sahen im Event nicht nur einen Leistungswettbewerb, sondern auch eine Plattform für Gesundheitsförderung und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Strecke führte vom Stadtwaldsee über die Friedensbrücke bis zum Römerberg, wo tausende Zuschauer die Läufer:innen anfeuerten. Die Stadtverwaltung lobte die gute Organisation und die Integration des Events in den urbanen Raum. Mit kostenlosem ÖPNV für Teilnehmende und umweltfreundlichen Verpflegungsständen setzte die Veranstaltung auch ökologische Akzente. Der Erfolg des Triathlons könnte Impulse für weitere Großevents in Hessen geben.
Quellen: FAZ Online