Neun Verletzte bei Flüssigkeitsattacke auf AfD-Stand in Bad Kreuznach

Am frühen Mittwochmorgen hat sich in Bad Kreuznach eine schwerwiegende Auseinandersetzung ereignet, bei der neun Personen bei einer Flüssigkeitsattacke verletzt wurden. Wie die Polizei mitteilte, wurde gegen 7:30 Uhr eine größere Menge einer chemischen Flüssigkeit auf einen öffentlichen Informationsstand der AfD im Stadtzentrum geschüttet. Die Substanz verursachte bei mehreren Helfern und Passanten starke Haut- und Augenreizungen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Gefahrgutzug an, um die kontaminierte Fläche zu reinigen und mögliche Rückstände abzusichern. Die Verletzten wurden vor Ort erstversorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut medizinischen Angaben handelt es sich nicht um lebensbedrohliche Verletzungen, jedoch erfordern einige Fälle weitergehende Behandlungen.

Die Polizei konnte im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung einen 34-jährigen Mann aus der Region vorläufig festnehmen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruchs ermittelt. Motiv und genaue Herkunft der Flüssigkeit sind noch unklar; toxikologische Untersuchungen laufen. Die AfD Rheinland-Pfalz verurteilte den Vorfall scharf und forderte von den Behörden stärkeren Schutz für politische Parteien im öffentlichen Raum.

Quellen: Der Tagesspiegel