In Berlin hat die Polizei am Mittwoch mehrere Razzien durchgeführt, bei denen neun Personen festgenommen wurden, die im Verdacht stehen, einer organisierten Bande anzugehören, die Schutzgeld erpresst. Die Maßnahmen wurden von SEK und GSG 9 unterstützt, da die Vorfälle mit Schusswaffengebrauch in der Hauptstadt stark zugenommen haben.
Die Ermittlungen konzentrierten sich auf 28 Immobilien, die im Rahmen der Aktion durchsucht wurden. Die Polizei vermutet, dass die Festgenommenen Teil eines größeren Netzwerks sind, das hinter den jüngsten Angriffen auf lokale Geschäfte steckt. Insbesondere die Zunahme von Gewalt und Drohungen gegen Geschäftsinhaber hat die Behörden alarmiert und zu diesen umfassenden Maßnahmen geführt.
Die Festnahmen sollen ein Zeichen gegen die wachsende organisierte Kriminalität in der Stadt setzen und die Sicherheit der Bürger erhöhen. Die Polizei hat bereits angekündigt, die Ermittlungen fortzusetzen und weitere Aktionen zu planen.
Quellen: Der Tagesspiegel, ntv – Nachrichten