Ein technischer Defekt auf dem Hamburger Dom hat am Dienstag für einen dramatischen Zwischenfall gesorgt: Ein Kettenkarussell blieb plötzlich stehen und ließ rund 20 Fahrgäste mehr als drei Stunden in etwa 30 Metern Höhe hängen. Die betroffenen Personen saßen hilflos in ihren Gondeln, während Einsatzkräfte vor Ort versuchten, die Situation kontrolliert zu lösen. Erst nach intensiven Reparaturversuchen konnte das Fahrgeschäft langsam wieder heruntergefahren und evakuiert werden.
Zeugen berichteten von Panik und Verzweiflung unter den Betroffenen, die sich in großer Höhe ohne Bewegungsmöglichkeit befanden. Rettungskräfte setzten zunächst Spezialgerüste ein, um eine sichere Evakuierung zu ermöglichen. Nach etwa 200 Minuten konnten alle Personen unverletzt auf den Boden gebracht werden. Einige zeigten jedoch Anzeichen von Erschöpfung und erhielten vor Ort medizinische Betreuung.
Der Deutsche Schaustellerbund reagierte auf den Vorfall mit einer Stellungnahme und betonte die generell hohen Sicherheitsstandards bei deutschen Fahrgeschäften. „Wir nehmen für uns in Anspruch, dass deutsche Fahrgeschäfte zu den sichersten der Welt gehören“, hieß es in einer offiziellen Erklärung. Dennoch werde die Ursache der Panne vollumfänglich untersucht, um zukünftige Vorfälle zu verhindern. Die Betreiber des Doms kündigten an, alle technischen Systeme des Karussells einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen, bevor es erneut in Betrieb genommen wird.
Quellen: Welt Online, MDR – Nachrichten, MDR – Deutschland