Der bekannte Rapper Marteria, gebürtig aus Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern, hat sich erneut politisch zu Wort gemeldet – diesmal im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl in seinem Heimatbundesland. In einem Interview äußerte er Unbehagen über den möglichen Einfluss der AfD auf die künftige Landesregierung. ‚Ich hab einfach keinen Bock drauf, dass die AfD hier bei uns regiert‘, sagte er – eine klare Ansage, die auch als Appell an die Wählerinnen und Wähler verstanden werden kann.
Marteria, dessen bürgerlicher Name Marten Laciny lautet, ist nicht nur als Musiker, sondern auch als kulturelle Identifikationsfigur in der Region bekannt. Er betonte, dass er noch nicht endgültig entschieden habe, wem er seine Stimme geben werde. Dennoch sei ihm wichtig, seine Haltung klarzustellen: ‚Es geht nicht nur um Politik, es geht um das Klima hier – um Toleranz, um Zusammenhalt, um das, was uns als Gesellschaft ausmacht.‘
Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, da Umfragen eine stabile Unterstützung für die AfD in Mecklenburg-Vorpommern zeigen. Die Partei profitiert unter anderem von Unzufriedenheit in ländlichen Regionen und Themen wie Zuwanderung und Strukturwandel. Marterias Statement unterstreicht, wie sehr die anstehende Wahl auch eine gesellschaftliche Zäsur sein könnte – und wie prominentes Engagement aus Kultur und Musik die Debatte beeinflusst.
Quellen: Spiegel Online – Schlagzeilen (DE, 17.08.2026 05:21)