Rassistischer Angriff in Berlin: 42-Jähriger nach Beleidigungen und Waffenfund festgenommen

Ein 42-jähriger Mann ist in Berlin nach einem rassistischen Angriff und beleidigenden Äußerungen festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, kam es am frühen Sonntagmorgen zu einem Vorfall, bei dem der Verdächtige einen jungen Mann attackierte und dabei rassistische Parolen ausrief. Besonders erschreckend: Der Mann äußerte laut Polizeibericht, er wolle „Jagd auf Inder“ machen.

Die Beamten nahmen den Mann vor Ort fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten sie mehrere Waffen sowie eine extremistische Fahne sicher. Die Ermittlungen laufen nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Der Fall sorgt in der Berliner Öffentlichkeit für Empörung und erneute Diskussionen über rassistische Gewalt in der Stadt.

Die Festnahme erfolgte im Stadtteil Schöneberg, wo in der vergangenen Nacht mehrere kriminelle Vorfälle gemeldet wurden, darunter Schüsse und Sachbeschädigungen. Die Polizei hat die Lage im Blick und kündigte verstärkte Streifenfahrten an. Berliner Politiker aller Parteien verurteilten den rassistischen Übergriff scharf und forderten konsequente strafrechtliche Aufarbeitung.

Quellen: Der Tagesspiegel