Im Saarland gibt es Bestrebungen, die Spritpreise zu regulieren, nachdem der Tankrabatt ausgelaufen ist. Die SPD-Landesregierung unter Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat einen Preisdeckel für Benzin und Diesel nach luxemburgischem Vorbild gefordert. Doch im Bundesrat war der Vorstoß nicht erfolgreich. Die oppositionellen Stimmen im Bundesrat und die Bedenken von Ökonomen sowie der Branche führten dazu, dass der Vorschlag abgelehnt wurde.
Ökonomen warnen vor einer möglichen Bürokratisierung und einem geringen Nutzen eines solchen Preisdeckels. In der aktuellen Situation, in der die Kraftstoffpreise stark schwanken, bleibt die Frage, wie effektiv solche Maßnahmen wirklich sind. Der SPD-Vorstoß zeigt jedoch die Bemühungen der Landesregierung, den Autofahrern im Saarland entgegenzukommen und die steigenden Kosten zu begrenzen.
In den letzten Monaten haben sich die Preise für Benzin und Diesel erheblich erhöht, was vor allem für Pendler und den gewerblichen Güterverkehr eine große Belastung darstellt. Die Diskussion um den Preisdeckel könnte somit an Bedeutung gewinnen, auch wenn der erste Versuch im Bundesrat gescheitert ist.
Quellen: Welt Online