Im Saarland hat die Bundespolizei einen mutmaßlichen Mitglied einer internationalen Schleuserbande festgenommen. Der Verdächtige wurde im Rahmen einer koordinierten Aktion gegen organisierte Menschenhändlerringe festgenommen, wie aus der Quelle der FAZ hervorgeht. Die Ermittlungen deuten auf enge Verbindungen nach Südosteuropa hin.
Parallel zu der Festnahme im Saarland wurden in Serbien mehrere Verdächtige im Rahmen derselben Ermittlungen festgesetzt. Die Behörden gehen davon aus, dass die Bande über einen längeren Zeitraum Migranten aus Krisengebieten illegal in die EU eingeschleust hat. Dabei sollen Täterstrukturen genutzt worden sein, die bereits in anderen grenzüberschreitenden Straftaten aufgefallen waren.
Die Bundespolizei bestätigte, dass die Festnahme im Saarland Teil einer größeren, europaweiten Razzia sei. Die Ermittler vermuten, dass das Saarland als Durchgangs- oder Zielgebiet für die Schleuserorganisation diente. Weitere Details zur Identität des Festgenommenen und zu den konkreten Vorwürfen werden von den Behörden derzeit noch geprüft.
Die Ermittlungen laufen weiter. Die Behörden betonen, dass die Zusammenarbeit mit serbischen Sicherheitskräften entscheidend für den Erfolg der Aktion war. Weitere Durchsuchungen und Festnahmen können nicht ausgeschlossen werden.
Quellen: FAZ Online