Sachsen-Anhalt hat beschlossen, seine Kommunen im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner zu unterstützen. Mit einem finanziellen Zuschuss von einer Million Euro sollen geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung der Raupenplage gefördert werden, die in der Altmark besonders ausgeprägt ist.
Diese Raupen sind nicht nur ein großes Problem für die Eichenbestände, sondern stellen auch eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung dar. Ihre Brennhaare können allergische Reaktionen hervorrufen, was in den betroffenen Gebieten zu einer erhöhten Zahl von Hautreaktionen und Atemproblemen führt.
Die Maßnahmen umfassen unter anderem den Einsatz von Bioziden, das Absaugen der Nester und den Einsatz von Helikoptern zur gezielten Bekämpfung der Raupenpopulation. Die Landesregierung hofft, durch diese Initiative die Ausbreitung der Plage zu kontrollieren und die Gesundheit der Bürger zu schützen.
Quellen: MDR Nachrichten