Sächsische Helfer unterstützen Sanierung des Traditionsseglers „Greif“

Am 2. August 1951 nahm das Segelschiff „Wilhelm Pieck“ – heute bekannt als „Greif“ – seinen Dienst auf. Als einziges Hochsee-Segelschiff der ehemaligen DDR hat es eine besondere historische Bedeutung. Zum 75. Jahrestag seines Dienstantritts wird das Schiff, das sich derzeit in der Werft befindet, saniert – und dabei helfen auch ehrenamtliche Helfer aus Sachsen.

Die „Greif“ ist heute ein schwimmendes Kulturgut und wird für Bildungsfahrten und historische Reisen genutzt. Die Sanierungsarbeiten finden an der Ostseeküste statt, doch die Unterstützung kommt auch aus dem sächsischen Binnenland. Freiwillige aus Sachsen beteiligen sich an Spendenkampagnen, organisieren Hilfsaktionen und tragen so zum Erhalt des maritimen Erbes bei.

Das Engagement zeigt, wie engagiert die sächsische Zivilgesellschaft auch über die Landesgrenzen hinaus wirkt. Die „Greif“ steht nicht nur für die Seefahrtsgeschichte, sondern auch für die Verbindung zwischen Tradition und moderner Bildungsarbeit auf See. Die Hoffnung der Initiativen ist, dass das Schiff bald wieder seetüchtig wird und neue Generationen für die Seefahrt begeistern kann.

Quellen: MDR – Nachrichten