Am Mittwochvormittag eskalierte eine Lage vor einem Supermarkt in Dresden, als ein 41-jähriger türkischer Staatsbürger eine historische Muskete auf Passanten richtete und laut „Allahu Akbar“ rief. Laut Polizeiangaben reagierte die Einsatzkräfte unverzüglich. Der Mann, der zuvor bereits auffällig geworden war, schoss in Richtung der herbeigerufenen Beamten. Daraufhin nahmen die Polizisten ihn mit gezielten Schüssen aus ihren Dienstwaffen gefährdungsminimierend aus dem Verkehr.
Der mutmaßliche Angreifer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Die Ermittlungen zur Tatmotivation laufen auf Hochtouren. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob es sich um einen islamistisch motivierten Anschlag handelt oder psychische Erkrankungen eine Rolle spielten. Der Vorfall führte im Dresdner Stadtteil zu vorübergehenden Absperrungen und einer erhöhten Polizeipräsenz.
Augenzeugen berichteten von großer Panik unter den Anwohnern und Kunden des Supermarkts. Die Behörden betonten, dass die Lage mittlerweile vollständig unter Kontrolle sei. Die Waffe wurde sichergestellt und wird forensisch untersucht. Weitere Ermittlungen sollen Klarheit über die Hintergründe der Tat bringen.
Quellen: Welt Online