An Brandenburgs Schulen beginnt das neue Schuljahr unter schwierigen Bedingungen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt vor einer angespannten Personaldecke und befürchtet negative Auswirkungen auf den Unterricht. „Das ist ein schwieriges Schuljahr“, so die GEW noch vor der offiziellen Bilanz durch das Bildungsministerium.
Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) plant, am heutigen Mittwoch in Cottbus über die aktuelle Situation an den Schulen zu informieren. Dabei sollen konkrete Zahlen zur Lehrerversorgung vorgestellt sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Lage skizziert werden. Bereits im Vorfeld machen sich Gewerkschafter Sorgen: Fehlende Lehrkräfte könnten zu Unterrichtsausfall, größeren Klassen und erhöhtem Druck auf das verbliebene Personal führen.
Die Probleme sind nicht neu – doch besonders in strukturschwächeren Regionen des Landes stoßen Schulträger immer wieder an ihre Grenzen, wenn es um die Besetzung von Stellen geht. Die GEW fordert neben höherer Attraktivität des Berufs auch bessere Arbeitsbedingungen und eine stärkere Entlastung für Pädagog*innen. Ob die anstehenden Maßnahmen greifen werden, bleibt abzuwarten – der Druck auf das Bildungssystem steigt weiter.
Quellen: Der Tagesspiegel