Ein schwerer Unfall hat sich am frühen Morgen auf der Autobahn 12 bei Fürstenwalde in Brandenburg ereignet. Eine 35-jährige Frau verlor laut Polizeiangaben die Kontrolle über ihr Fahrzeug, nachdem sie während der Fahrt einen akuten Asthma-Anfall erlitt. Der Wagen geriet ins Schleudern, fuhr von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke.
Die Fahrerin sowie ihre beiden Kinder, die auf dem Rücksitz saßen, wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Sie wurden von Rettungskräften vor Ort erstversorgt und anschließend mit mehreren Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand nicht, jedoch erfordern die Verletzungen eine längere stationäre Behandlung.
Die Autobahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, um die Unfallstelle zu sichern, den Unfallwagen zu bergen und die beschädigte Leitplanke zu reparieren. Laut Polizei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Frankfurt (Oder). Sachverständige nahmen den Unfallort genau unter die Lupe, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren.
Der Vorfall wirft erneut die Frage auf, wie Autofahrende mit gesundheitlichen Risiken im Straßenverkehr umgehen sollten. Mediziner raten Personen mit schweren Atemwegserkrankungen, vor Fahrten stets ihre Medikamente griffbereit zu haben und bei Anzeichen einer Verschlechterung das Fahren zu vermeiden. Die Polizei in Brandenburg betont, dass Gesundheit und Verkehrssicherheit eng miteinander verbunden seien – besonders auf stark befahrenen Autobahnen wie der A12.
Quellen: Der Tagesspiegel