Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf dem Ost-Wirtschaftsforum in Berlin die Dringlichkeit eines Bund-Länder-Gipfels betont, um eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu entwickeln. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich unter anderem durch gestiegene Spritpreise und unsichere Jobs auszeichnen, sieht sie die Bundesregierung in der Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen.
Schwesig appellierte an die Teilnehmer des Forums, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in den neuen Bundesländern zu verbessern. „Wir müssen zusammenarbeiten, um die wirtschaftliche Stabilität und die Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Region zu sichern“, so die Ministerpräsidentin. Sie fordert insbesondere eine Reform des Arbeitsmarktes sowie Investitionen in Infrastrukturprojekte.
Der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke unterstützte Schwesigs Forderungen und hob hervor, dass Reformen notwendig seien, um den Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern unerlässlich ist, um die wirtschaftliche Lage im Osten Deutschlands zu verbessern.
Quellen: ZEIT Online, Der Tagesspiegel