Sexistische Angriffe auf Union-Trainerin Marie-Louise Eta

Marie-Louise Eta hat als erste Frau die Position der Cheftrainerin beim 1. FC Union Berlin übernommen und feierte ihr Debüt unter schwierigen Bedingungen. Trotz der Bedeutung dieses historischen Moments sieht sich die Trainerin mit einer Welle von sexistischen Angriffen konfrontiert, die in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit geäußert wurden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Anfeindungen scharf verurteilt und erklärt, dass es „null Toleranz“ gegenüber solchen Übergriffen gibt. Auch Union Berlin hat sich hinter ihre Trainerin gestellt und betont, dass der Fußball ein Raum für Gleichheit und Respekt sein sollte. „Wir stehen voll hinter Marie-Louise Eta und lassen uns von diesen negativen Stimmen nicht beeinflussen“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Vereins.

Marie-Louise Eta selbst äußerte sich zu den Angriffen und betonte, dass sie sich von den Anfeindungen nicht entmutigen lassen wolle. „Ich bin hier, um Fußball zu trainieren und nicht, um mich mit Vorurteilen auseinanderzusetzen“, sagte sie. Die Vorfälle werfen ein Licht auf die nach wie vor bestehenden Herausforderungen für Frauen im Sport und die Notwendigkeit, für Gleichheit und Respekt einzutreten.

Quellen: n-tv – Nachrichten, Der Tagesspiegel