Die SG Flensburg-Handewitt hat am Samstagabend ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt und den langen Siegesspein gegen den TBV Lemgo Lippe gebrochen. Seit über fünf Jahren hatte der schleswig-holsteinische Handball-Bundesligist kein Spiel mehr beim nordrhein-westfälischen Rivalen gewonnen – bis jetzt. Mit einem eindrucksvollen Kantersieg kehrte das Team von Trainer Maik Machulla als uneingeschränkter Tabellenführer aus der Fremde zurück.
Das Spiel verlief von Beginn an nach den Vorstellungen der Flensburger. Aggressiv in der Abwehr, präzise im Angriff und konsequent bis zur letzten Minute setzte sich die Mannschaft klar durch. Bereits zur Halbzeit hatte Flensburg eine beruhigende Führung herausgearbeitet, die im zweiten Durchgang weiter ausgebaut wurde. Der Erfolg ist nicht nur ein psychologischer Befreiungsschlag, sondern unterstreicht auch die Ambitionen des Vereins in der laufenden Saison.
„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Maik Machulla nach dem Abpfiff. „Wir haben gezeigt, dass wir auch in schwierigen Auswärtsspielen überzeugen können.“ Mit vier Siegen aus vier Spielen liegt Flensburg aktuell ungeschlagen an der Tabellenspitze – eine starke Ausgangsposition, um in dieser Saison um Titel und internationale Qualifikation mitzuspielen. Der Triumph in Lemgo könnte dabei als Wendepunkt in die Vereinsgeschichte eingehen.
Quellen: Welt Online