Ab Freitag, den 1. August 2026, sind alle Bundesländer Deutschlands in den Sommerferien – der Beginn in Bayern markiert den offiziellen Start in die großflächigste Reisewoche des Jahres. Wie aus mehreren Berichten hervorgeht, wird insbesondere am ersten August-Wochenende mit extremem Verkehrsaufkommen auf Autobahnen und Hauptreiserouten gerechnet. Besonders betroffen sind Strecken in und durch Bayern, darunter die A9 zwischen München und Nürnberg, die A7 im Allgäu und die A8 in Richtung Österreich.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat warnt vor langen Staus, insbesondere in Richtung Alpenregionen und südeuropäische Zielländer. Prognosen deuten auf bis zu fünf Stunden Wartezeit auf einzelnen Abschnitten hin. Die ADAC-Verkehrszentrale rät, Reisezeiten auf frühe Morgenstunden oder die Nacht zu verlegen. Auch die Polizei in Bayern bereitet sich mit verstärkten Streifen auf die erhöhte Verkehrsdichte vor.
Parallel dazu genießen Schüler:innen in Bayern neun Tage lang die seltene Situation, bundesweit gemeinsam mit allen anderen Bundesländern schulfrei zu haben. Der erste Schultag nach den Ferien steht in den frühesten Bundesländern bereits am 10. August an, während Bayern bis Mitte August frei hat. Die Ferienkoordination führt in diesen Tagen zu einer ungewöhnlich hohen Reisewelle – und damit zu einem der intensivsten Verkehrshöhepunkte des Jahres.
Quellen: FAZ Online (DE, 31.07.2026 04:36), Der Tagesspiegel (DE, 31.07.2026 02:02)