Die Ermittlungen zu einem schwerwiegenden Sprengstoffanschlag in Monaco, bei dem mehrere Personen verletzt wurden, haben eine Spur nach Hessen ergeben. Die Polizei durchsuchte am Mittwoch die Wohnung einer 39-jährigen Ukrainerin im Main-Taunus-Kreis, die als Tatverdächtige gilt. Laut Berichten war die Frau seit 2022 in Deutschland und ist momentan auf der Flucht.
Bei dem Vorfall in Monaco wurden mindestens drei Menschen, darunter ein ukrainischer Geschäftsmann, schwer verletzt. Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar, die Ermittler gehen jedoch von einem gezielten Angriff aus. Die Polizei hat die Bevölkerung aufgerufen, Hinweise zur gesuchten Frau zu melden, um die Fahndung zu unterstützen.
Die Situation wirft Fragen zur Sicherheit und zu möglichen internationalen Verbindungen auf, da die Ermittlungen auf eine komplexe Hintergrundleitung hinweisen könnten. Die Verbindungen zwischen Hessen und dem internationalen Terrorismus stehen damit erneut im Fokus der Sicherheitsbehörden.
Quellen: Der Tagesspiegel, FAZ Online, Spiegel Online