Spritpreise in Hessen steigen weiter – Niedrigwasser am Rhein belastet Versorgung

Die Spritpreise in Hessen gehören aktuell zu den höchsten in Deutschland. Grund dafür ist das anhaltende Niedrigwasser am Rhein, das den Binnenschifffahrtsverkehr massiv einschränkt. Da viele Mineralöllieferungen über den Fluss abgewickelt werden, kommt es zu Verzögerungen und erhöhten Transportkosten – Kosten, die letztlich an die Verbraucher weitergegeben werden.

Laut aktuellen Daten liegt der Durchschnittspreis für einen Liter Super E10 in Hessen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Betroffen sind vor allem Regionen entlang des Rheins und in Großstädten wie Frankfurt und Wiesbaden, wo der Bedarf besonders hoch ist. Tankstellenbetreiber berichten von Lieferengpässen und Umschichtungen auf teurere Lkw-Transporte, um die Versorgung sicherzustellen.

Experten erwarten, dass sich die Lage erst mit nachhaltigen Regenfällen entspannen wird. Bis dahin müssen Autofahrer in Hessen mit hohen Preisen rechnen. Im Vergleich sind Tankstellen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bayern derzeit deutlich günstiger, da diese Regionen weniger vom Rhein-Transport abhängig sind.

Quellen: Der Tagesspiegel