Starkregen und Windhose: Unwetter richtet schwere Schäden in Hessen an

Ein gewaltiges Unwetter hat in der Nacht zum Mittwoch weite Teile Hessens heimgesucht und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders betroffen waren Regionen im Rhein-Main-Gebiet, wo Starkregen, heftige Sturmböen und möglicherweise eine Windhose Dächer abdeckten, Bäume entwurzelten und Straßen überfluteten. Laut Feuerwehr- und Polizeiangaben mussten zahlreiche Einsatzkräfte zu Schadenslagen ausrücken, darunter auch zu mehreren eingestürzten Dächern, bei denen Wohnhäuser teilweise unbewohnbar wurden.

Im hessischen Oberursel und anderen Gemeinden im Taunus wurden mehrere Gebäude schwer beschädigt. In einigen Fällen wurden Dächer komplett abgedeckt, sodass Bewohner vorübergehend evakuiert werden mussten. Die Feuerwehr berichtete von umgestürzten Bäumen, die Straßen blockierten und Stromleitungen beschädigten. Einige Orte waren zeitweise vom Verkehr abgeschnitten. Experten vermuten, dass eine kurze Windhose für die lokal extremen Schäden verantwortlich sein könnte, da die Zerstörungen einem eng begrenzten, aber intensiven Muster folgen.

Die Aufräumarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Die zuständigen Behörden rufen betroffene Bürgerinnen und Bürger dazu auf, beschädigte Gebäude nicht ohne Sicherheitsvorkehrungen zu betreten und Schäden bei Versicherungen zu melden. Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern in den kommenden Tagen, da die warme, feuchte Luft weiterhin zu instabilen Wetterlagen führen kann.

Quellen: FAZ Online, Der Tagesspiegel