Der geplante Jugendkongress „Take back the future“ an der Technischen Universität Berlin steht im Zentrum eines Streits, nachdem die Universität entschieden hat, mehrere Veranstaltungen, die sich gegen die Alternative für Deutschland (AfD) richteten, zu streichen. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf Druck von außen interpretiert, wobei der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband (SDS) einen Anwalt nannte, der die Universität unter Druck gesetzt haben soll.
Die TU Berlin hat sich bislang nicht klar zu den Vorwürfen geäußert und gibt an, dass die Entscheidung auf internen Überlegungen basiere. Kritiker sehen darin jedoch einen Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Möglichkeit, kritische gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Der SDS fordert eine öffentliche Stellungnahme der Universitätsleitung und spricht von einem besorgniserregenden Trend, der die Freiheit des akademischen Diskurses untergräbt.
Der Jugendkongress, der als Plattform für eine Vielzahl von Jugendorganisationen dienen soll, könnte durch diese Intervention an Bedeutung verlieren. Die Veranstalter betonen die Notwendigkeit, auch unbequeme Themen offen ansprechen zu können, um einen echten Dialog zu fördern.
Quellen: Welt Online, Der Tagesspiegel