Tausende bei queerer Solidaritätsdemo in Köln – Protest nach CSD-Anschlag in Berlin

Tausende Menschen sind am Samstag in Köln für Vielfalt und gegen Hass auf die queere Community auf die Straße gegangen. Die Solidaritätsdemo fand als Reaktion auf den Anschlag auf den CSD in Berlin statt und wurde von mehreren zivilgesellschaftlichen Initiativen organisiert. Teilnehmer*innen aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie aus anderen Bundesländern beteiligten sich friedlich am Protestzug durch die Kölner Innenstadt.

Die Veranstalter betonten die Bedeutung von Solidarität in Zeiten zunehmender rechtsextremer Gewalt. „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Köln steht für Toleranz und Respekt“, hieß es in einer Rede am Rathenauplatz. Die Polizei lobte den friedlichen Verlauf der Demonstration und sprach von einer gut organisierten Großveranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Die queere Szene in Nordrhein-Westfalen bleibt damit in Bewegung. Köln, mit seiner langen Tradition als Zentrum der LGBTQ+-Bewegung in Deutschland, zeigt erneut, wie zentral die Stadt für die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und gesellschaftlicher Teilhabe ist. Die Demonstration unterstreicht die politische und soziale Relevanz queerer Anliegen im Land.

Quellen: ZDF Heute – Nachrichten