Ein schwerer Gewaltakt hat sich am Donnerstagnachmittag an einer Schule im brandenburgischen Gosen-Neu Zittau, unweit der Berliner Stadtgrenze, ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen tötete ein junger Mann zwei Personen, bevor er von den eintreffenden Einsatzkräften überwältigt und festgenommen wurde. Die Hintergründe der Tat deuten nach Angaben der Ermittler auf eine Beziehungstat hin, genaue Motive werden jedoch noch untersucht.
Die Polizei und Rettungskräfte rückten mit großem Aufgebot an. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, um die Spurensicherung zu ermöglichen. Zeugen berichteten von panischem Chaos unter Schülern und Lehrkräften, die das Gebäude evakuierten. Spezialeinheiten durchsuchten das Schulgelände, um sicherzustellen, dass keine weiteren Gefahren bestehen.
Die Opfer sollen laut vorläufigen Angaben in einem Klassenzimmer oder angrenzenden Bereich getroffen worden sein. Die Identität des mutmaßlichen Täters ist bekannt, seine genaue Verbindung zu den Opfern wird derzeit rekonstruiert. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet. Die Tat wirft erneut Fragen zur Sicherheit an Bildungseinrichtungen im Großraum Berlin auf, besonders im Kontext psychosozialer Betreuung und Prävention.
Quellen: ntv – Nachrichten