Ein schwerer Gewaltvorfall erschüttert am Freitagmorgen die brandenburgische Gemeinde Gosen-Neu Zittau. Ein 19-jähriger Mann steht im Verdacht, zwei Menschen an einer Schule getötet zu haben. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter noch am Tatort fest. Die Hintergründe der Bluttat sind bislang unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Morgen nach der Tat trafen psychosoziale Notfallhelfer sowie Mitarbeiter des Schulamts am Campus ein, um Schüler, Lehrkräfte und Angehörige bei der Bewältigung des Traumas zu unterstützen. Die betroffene Schule blieb vorübergehend geschlossen, während die Kriminalpolizei die Ermittlungen intensivierte. Die Staatsanwaltschaft prüft die Einleitung eines förmlichen Verfahrens wegen zweifachen Mordes.
Die Tathandlung wirft erneut Fragen nach Sicherheitskonzepten an Bildungseinrichtungen in Brandenburg auf. Landespolitiker kündigten an, die Lage in den kommenden Tagen im Bildungsausschuss zu beraten. Bislang hatte Brandenburg vergleichsweise selten mit solchen Vorfällen zu kämpfen, weshalb der Fall besonders schockierend wirkt. Die Behörden mahnen zur Zurückhaltung bei Spekulationen, bis alle Fakten vorliegen.
Quellen: Der Tagesspiegel