Am frühen Morgen ereignete sich in den bayerischen Alpen nahe der österreichischen Grenze ein tödlicher Bergunfall. Ein 76-jähriger deutscher Bergsteiger aus Berlin verlor beim Abstieg von einem Gipfel den Halt und stürzte mehrere Meter einen felsigen Hang hinab. Die Ehefrau des Mannes, die den Vorfall aus nächster Nähe miterlebte, alarmierte umgehend die Rettungskräfte.
Trotz raschen Einsatzes der Bergwacht und eines Rettungshubschraubers konnte kein Lebenszeichen mehr festgestellt werden. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Wegen der schwierigen Geländelage musste die Bergung der Leiche mit einem Hubschrauber durchgeführt werden. Die genaue Ursache des Sturzes ist noch unklar, Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Die bayerische Bergwacht warnt erneut vor der Unterschätzung von Alpentouren, insbesondere bei älteren Bergsteigern. „Auch bekanntermaßen sichere Routen können bei fehlender Kondition oder plötzlichem Wetterwechsel zur Gefahr werden“, sagte ein Sprecher. Die Region um die deutsch-österreichische Grenze zählt zu den beliebtesten Gebieten für Alpinisten aus ganz Deutschland – und ist zugleich besonders unfallträchtig.
Quellen: ntv – Nachrichten