Ubisoft zieht ins House of Games Berlin – Gaming-Hub mit Verzögerung eröffnet

Der internationale Spielekonzern Ubisoft zieht nach Berlin und wird Teil des neuen House of Games, eines zukunftsorientierten Hubs für Spieleentwickler und digitale Start-ups. Das Unternehmen wird künftig zwei Etagen im Gebäudekomplex belegen, der als Innovationszentrum für die deutsche Games-Branche konzipiert ist. Das Projekt soll Entwickler aus ganz Deutschland vernetzen und Berlin als Technologie- und Kreativstandort stärken.

Das House of Games, das ursprünglich noch in diesem Sommer eröffnet werden sollte, verzögert sich jedoch weiter. Baubedingte Absprachen und technische Anpassungen sorgen für einen verschobenen Starttermin, wie der Tagesspiegel berichtet. Dennoch gilt das Projekt als Meilenstein für die Berliner Kreativwirtschaft. Mit Ubisoft gewinnt der Standort einen globalen Player, der nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch junge Talente anziehen soll.

Die Berliner Wirtschaftsverwaltung begrüßt den Zuzug als Signal für die wachsende Bedeutung der Games-Industrie in der Hauptstadt. Neben Ubisoft sollen auch zahlreiche Start-ups und unabhängige Entwickler im House of Games ein Zuhause finden. Geplant sind zudem Veranstaltungsflächen, Co-Working-Spaces und Labore für Virtual-Reality- und KI-Anwendungen.

Die Branche hofft, dass der Standort Berlin damit international an Attraktivität gewinnt. Die Stadt zählt bereits heute zu den wichtigsten Games-Metropolen Deutschlands – mit über 200 Studios und einer lebendigen Indie-Szene. Mit dem House of Games soll diese Position weiter ausgebaut werden, auch wenn die erneute Verzögerung für Unmut bei einigen Beteiligten sorgt.

Quellen: Der Tagesspiegel