Union Berlin wehrt sich gegen Sexismus nach Etas Beförderung

Der 1. FC Union Berlin geht offensiv gegen sexistische Kommentare vor, die nach der Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin des Bundesliga-Teams in sozialen Medien auftauchten. Der Club unterstützt die 32-jährige Trainerin öffentlich und verurteilt die Anfeindungen scharf.

Eta, die zuvor als Co-Trainerin tätig war, übernimmt als erste Frau in der Geschichte des Vereins die Hauptverantwortung für das Männerteam. Ihre Beförderung wurde von vielen Seiten begrüßt, darunter auch von bekannten Persönlichkeiten wie der Fußballkommentatorin Claudia Neumann, die von einer „weiteren Entwicklung“ im Profifußball sprach.

Der Verein kündigte an, rechtliche Schritte gegen besonders schwere Beleidigungen zu prüfen. Gleichzeitig startete eine Solidaritätskampagne von Fans, die Etas Qualifikationen betont und den Fokus auf sportliche Leistung lenken will. Der Vorfall löste eine breitere Debatte über Frauen im Männerfußball aus.

Quellen: Spiegel Online, Der Tagesspiegel