Unwetterfolgen in Sachsen: Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau weiter gesperrt

Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau bleibt weiterhin teilweise gesperrt, nachdem schwere Unwetter in der vergangenen Woche erhebliche Schäden in der Oberlausitz angerichtet haben. Wie die zuständige Parkverwaltung mitteilt, stürzten mehrere alte Bäume auf Wege und Zäune, während Erdrutsche kleinere Abschnitte der Parkanlage unter sich begruben. Insbesondere im nordöstlichen Bereich des UNESCO-Welterbes sind Reparaturarbeiten noch bis mindestens Ende der kommenden Woche geplant.

Das Parkpersonal sowie externe Forstexperten arbeiten seit Tagen daran, die Wege wieder begehbar zu machen und beschädigte Zonen abzusichern. Besucher können aktuell lediglich die südwestlichen Bereiche des Parks betreten, wo keine größeren Schäden festgestellt wurden. Umleitungen und Warnhinweise sind an allen Zugängen angebracht. Die Stadt Bad Muskau appelliert an Touristen, die Absperrungen zu respektieren, da herabfallende Äste und instabile Bodenstellen weiterhin Gefahren bergen.

Die Unwetter hatten nicht nur in Bad Muskau, sondern auch in Teilen der Sächsischen Schweiz und der Umgebung von Görlitz für Einschränkungen gesorgt. Dort mussten ebenfalls Wanderwege vorübergehend gesperrt werden. Meteorologen führen die zunehmende Häufigkeit solcher Extremwetterereignisse auf den Klimawandel zurück. Gleichzeitig wächst die Debatte darüber, wie historische Kulturlandschaften langfristig gegen solche Naturgewalten geschützt werden können.

Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 12.08.2026 12:13)