Andreas Hammer, Wahl-Leipziger und ehemaliger Schauspieler, setzt mit der Gründung seiner Produktionsfirma Velvet Hammer Films neue Akzente im deutschen Filmgeschäft. Das Ziel: Authentische, queere Geschichten auf die große Leinwand bringen – weg von Klischees, hin zu vielfältigen Lebensrealitäten. Besonders ein Projekt über die AIDS-Krise in den 1980er Jahren steht bereits in den Startlöchern und stößt bei Branchenexperten auf großes Interesse.
Hammer, der selbst jahrelang vor der Kamera stand, wechselte nun hinter die Kulissen, um als Produzent und Autor kreative Kontrolle zu gewinnen. „Es gibt so viele ungehörte Stimmen, besonders aus der queeren Community“, sagt er. „Ich möchte Geschichten erzählen, die berühren, aufklären und bewegen.“ Unterstützt wird er unter anderem vom renommierten Star-Produzenten Nico Hofmann, der großes Potenzial in Hammer sieht.
Leipzig entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für unabhängige Filmproduktionen, und mit Velvet Hammer Films könnte die Stadt nun auch als Schwerpunkt queerer Narrationen an Bedeutung gewinnen. Die Produktionsfirma will nicht nur deutsche, sondern auch internationale Kooperationen anstreben, um ihre Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit diesem Schritt verbindet Hammer künstlerische Freiheit mit gesellschaftlicher Verantwortung – und setzt ein Zeichen für mehr Diversität im deutschen Kino.
Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 22.08.2026 07:00)