Die massive Einsatzlage durch mehrere Waldbrände im grenznahen Raum zwischen Deutschland und Belgien hat am Sonntag auch Rheinland-Pfalz weiter beschäftigt. Im Hürtgenwald, einem ausgedehnten Waldgebiet an der Grenze zu Belgien, konnte die Feuerwehr nach tagelangem Einsatz Entwarnung geben: Der Brand sei eingedämmt und nicht mehr außer Kontrolle, hieß es von den Einsatzkräften. Dennoch bleibt die Lage vor Ort angespannt.
Besonders betroffen war die Gemeinde Monschau in der Eifel. Wegen massiver Rauchentwicklung mussten rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner ihre Häuser verlassen. Die Evakuierungen erfolgten vorsorglich, um gesundheitliche Schäden durch die stark belastete Luft zu vermeiden. Einsatzkräfte unterstützten ältere und mobilitätseingeschränkte Personen beim Verlassen der betroffenen Gebiete.
Das Hohes Venn, ein Hochmoor- und Waldgebiet, das sich über deutsche und belgische Gebiete erstreckt, bleibt eine Brennstelle mit erhöhtem Risiko. Auch wenn das Feuer bisher nicht weiter in Richtung deutscher Siedlungen vorgerückt ist, halten Behörden und Freiwilligenwehren weiterhin Bereitschaft. Meteorologen warnen vor anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen, die die Brandgefahr weiter erhöhen könnten.
Quellen: FAZ Online, ARD Tagesschau – Inland