Im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz hat die Feuerwehr einen schweren Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. In der Nähe des Ortes Gebhardshain rückten die Flammen am Samstagabend bis auf etwa 20 Meter an mehrere Häuser heran, wie der Tagesspiegel berichtete. Dank des schnellen und massiven Einsatzes von Löschtruppen aus mehreren Landkreisen sowie der Unterstützung durch Luftunterstützung konnte das Übergreifen der Flammen auf Wohngebäude verhindert werden.
Die Brandursache ist bisher nicht endgültig geklärt, jedoch deuten erste Ermittlungen auf trockene Witterungsbedingungen und mögliche menschliche Unachtsamkeit hin. Das betroffene Gebiet liegt in einem bewaldeten Hügelland, das aufgrund der anhaltenden Trockenheit besonders brandanfällig war. Die Feuerwehr führte kontrollierte Gegenbrände durch und setzte mehrere Löschhubschrauber ein, um die Ausbreitung des Brandes einzudämmen.
Trotz des Erfolgs bleibt der Einsatz vorerst nicht beendet. Einsatzleiter warnten vor einer möglichen Wiederaufflammung durch Glutnester im Unterholz. In den betroffenen Gemeinden blieb die Gefahrenlage auf Stufe drei – erhöhte Waldbrandgefahr –, und die Bevölkerung wurde aufgefordert, offenes Feuer zu vermeiden und Rauchmelder zu kontrollieren. Die Feuerwehr Rheinland-Pfalz betonte, dass die Lage stabil, aber weiterhin fragil sei.
Quellen: Der Tagesspiegel