Im Naturschutzgebiet Gohrischheide in Sachsen hat erneut ein Waldbrand gewütet. Auf einer Fläche von etwa 40 Hektar stehen die Wälder in Flammen. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen. Die Situation ist besonders herausfordernd, da im Boden Altmunition vermutet wird, die die Löscharbeiten erheblich erschwert.
Bereits im vergangenen Jahr war die Gohrischheide von einem ähnlichen Brand betroffen, der erst nach zwei Wochen gelöscht werden konnte. Experten warnen, dass die wiederkehrenden Brände auf die veränderten klimatischen Bedingungen und die anhaltende Trockenheit zurückzuführen sind. Die Landesregierung hat bereits Maßnahmen zur Brandprävention in den Wäldern beschlossen, doch die Umsetzung gestaltet sich als schwierig.
Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort. Die Luftunterstützung durch Hubschrauber wird ebenfalls in Erwägung gezogen, um die Flammen von oben zu bekämpfen. Die Situation bleibt angespannt, und die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr, um das Feuer einzudämmen und eine Ausweitung des Brandes zu verhindern.
Quellen: ntv, MDR