Wohnhausbrand in Weimar-Nord: Zeugen berichten von Explosion – B7 gesperrt

In Weimar-Nord ist am 13. September 2026 gegen 11 Uhr ein Wohnhaus in Brand geraten. Laut Zeugenaussagen war kurz vor Eintreffen der Rettungskräfte eine laute Explosion zu hören, die offenbar aus dem Inneren des Gebäudes stammte. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und begann unverzüglich mit den Löscharbeiten. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt, allerdings mussten Anwohner evakuiert werden.

Die Brandursache ist bislang unbekannt. Die Ermittlungen laufen unter Beteiligung der Kriminalpolizei. Vor Ort herrschte zunächst starke Rauchentwicklung, weshalb auch Atemschutztrupps eingesetzt wurden. Die Feuerwehr sprach von einer „dynamischen Lage“, da die Flammen zunächst auf einen angrenzenden Carport überzugreifen drohten.

Aufgrund des Einsatzes wurde die Bundesstraße 7 im Bereich der Stadtgrenze Weimar-Nord für mehrere Stunden vollgesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Jena und Erfurt. Die Polizei leitete Umleitungen ein. Gegen Mittag konnte die Sperrung nach Abschluss der ersten Löscharbeiten teilweise aufgehoben werden. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt.

Quellen: MDR – Nachrichten