25 Jahre portugiesische Drogenpolitik: Ein Modell der Rehabilitation

Portugal hat vor 25 Jahren eine wegweisende Drogenpolitik eingeführt, die als eine der erfolgreichsten der Welt gilt. Anstatt Drogenabhängige strafrechtlich zu verfolgen, setzt die Regierung auf Entkriminalisierung und Rehabilitation. Diese progressive Haltung hat dazu geführt, dass die Zahl der Heroinabhängigen drastisch gesenkt wurde und viele Menschen die Möglichkeit erhalten haben, ein normales Leben zu führen.

Ein zentraler Akteur in diesem Prozess ist der Erfinder der liberalen Drogenpolitik, der betont, dass es nicht darum gehe, zu urteilen, sondern Menschen zu helfen. „Mir ist egal, ob jemand Heroin oder Cannabis braucht, solange niemand darunter leidet“, erklärt er. Diese Philosophie hat zu einem Paradigmenwechsel in der Betrachtung von Drogenabhängigkeit geführt und wird weltweit als Beispiel angeführt.

Die Erfolge dieser Politik sind nicht nur in den Statistiken sichtbar, sondern auch in den Geschichten der Menschen, die von ihrer Sucht befreit wurden. Portugal hat gezeigt, dass ein humanistischer Ansatz in der Drogenpolitik sowohl für die Gesellschaft als auch für die Betroffenen von Vorteil sein kann.

Quellen: ARD Tagesschau