Mit seiner Ernennung zum Premierminister hat Andy Burnham eine Reihe von politischen Zielen skizziert, die darauf abzielen, Großbritannien potentiell näher an die Europäische Union zu bringen. Obwohl Burnham weniger über die EU spricht als sein Vorgänger, wird vermutet, dass seine politischen Prioritäten eine engere Zusammenarbeit mit Europa begünstigen könnten.
In den letzten Tagen haben sich europäische Führer versammelt, um Burnham zu begrüßen und ihre Hoffnung auszudrücken, dass seine Regierung die aktuellen Spannungen zwischen Großbritannien und der EU abbauen wird. Experten sehen in Burnhams Ansatz eine Chance, die Beziehungen zu verbessern und möglicherweise einige der durch den Brexit entstandenen Risse zu heilen.
Burnham hat betont, dass er sich auf innere Reformen konzentrieren möchte, die auch die internationalen Beziehungen des Landes betreffen könnten. Seine Agenda könnte somit als ein Versuch interpretiert werden, die britische Identität in einem sich verändernden europäischen Kontext neu zu definieren.
Die Reaktionen auf Burnhams Politik sind gemischt, jedoch gibt es eine wachsende Unterstützung für eine Annäherung an die EU, insbesondere von Seiten der Unternehmen, die von einem stabileren Handelsumfeld profitieren könnten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Burnhams Ansätze tatsächlich zu einer signifikanten Veränderung der britischen Außenpolitik führen werden.