In der Gemeinde Buggenhout, etwa 30 Kilometer nördlich von Brüssel, hat sich am Morgen des 26. Mai 2026 ein schweres Zugunglück ereignet. Ein Schulbus, der die Schranke an einem Bahnübergang durchbrochen hatte, kollidierte mit einem herannahenden Zug. Bei dem tragischen Vorfall kamen zwei Schulkindern, ihre Begleitperson sowie der Fahrer des Busses ums Leben. Fünf weitere Kinder wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache haben bereits begonnen. Laut ersten Informationen war die Schranke zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen. Die belgischen Behörden haben angekündigt, alle relevanten Beweise, einschließlich Videoaufnahmen von der Unfallstelle, zu prüfen. Der belgische Verkehrsminister äußerte sich betroffen über das Unglück und versprach eine umfassende Untersuchung.
Das Unglück hat in ganz Belgien und darüber hinaus große Trauer ausgelöst. Viele Bürger und Politiker drücken ihr Beileid gegenüber den betroffenen Familien aus. Der Vorfall hat die Diskussion über die Sicherheit an Bahnübergängen in Belgien neu entfacht, wobei viele Stimmen laut werden, die nach Verbesserungen der Sicherheitseinrichtungen rufen.
Quellen: ARD Tagesschau, FAZ Online, BBC News, The Independent