Eine neue Studie aus Dänemark hat klare Ergebnisse zur Diskussion um Paracetamol in der Schwangerschaft geliefert. Wie das Forscherteam am Montag veröffentlichte, gibt es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Einnahme des Schmerzmittels und späteren Autismus-Diagnosen bei Kindern.
Wissenschaft widerlegt politische Behauptungen
Die Untersuchung stellt sich damit gegen unbelegte Behauptungen aus den USA, wo insbesondere die Trump-Administration Paracetamol (in den USA als Tylenol bekannt) als Hauptursache für Autismus ins Spiel gebracht hatte. Die dänische Studie mit ihrer großen Datenbasis gilt als besonders aussagekräftig in dieser kontrovers diskutierten Frage.
Fachleute betonen, dass solche wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse wichtig sind, um Schwangeren evidenzbasierte Entscheidungshilfen zu geben. Die Studie wurde im internationalen Fachdiskurs bereits positiv aufgenommen.
Quellen: The Guardian