In einer Pressekonferenz im Grassalkovich-Palast in Gödöllő hat der ungarische Premierminister Péter Magyar die Worte von Donald Tusk zitiert, der die Rückkehr der Visegrád-Gruppe (V4) in den politischen Diskurs feierte. Die V4, bestehend aus Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei, war in den letzten Jahren in der europäischen Politik weniger prominent, aber Tusk glaubt, dass sie nun wieder an Bedeutung gewinnt.
Tusk betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den V4-Staaten, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen, insbesondere im Hinblick auf die geopolitischen Spannungen in Europa. Die Diskussionen zielen darauf ab, die wirtschaftliche und politische Stabilität in der Region zu fördern und gemeinsame politische Positionen zu entwickeln, die die Interessen der V4-Staaten auf europäischer Ebene stärker vertreten.
Der Hintergrund dieser Gespräche sind die zunehmenden Spannungen innerhalb der Europäischen Union, insbesondere in Bezug auf Migration, Energiepolitik und die Reaktion auf die Ukraine-Krise. Tusk und seine Amtskollegen aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei wollen zeigen, dass die V4 eine vereinte Stimme in diesen Fragen sein kann.
Quellen: Euronews