Erschießung eines Putin-Kritikers in Polen sorgt für Aufregung

In Biała Podlaska, Polen, wurde der russische Künstler und Putin-Kritiker Semyon Skrepetsky erschossen. Der Vorfall ereignete sich am 15. Juni 2026, nur wenige Tage nach einer Performance in Berlin, in der Skrepetsky die Politik von Wladimir Putin scharf kritisierte. Berichten zufolge wurde der 44-Jährige auf offener Straße angegriffen und tödlich verletzt.

Skrepetsky war bekannt für seine provokativen Kunstwerke, die sich mit der russischen Politik auseinandersetzten und die Machenschaften des Kremls anprangerten. Sein Tod hat in der internationalen Gemeinschaft Besorgnis ausgelöst und wirft Fragen nach der Sicherheit von Künstlern und Oppositionellen auf, die sich gegen autoritäre Regime aussprechen.

Die polnischen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, aber bislang gibt es keine offiziellen Informationen über mögliche Verdächtige oder Motive. Die Tat hat in sozialen Medien und in der Kunstszene für große Bestürzung gesorgt, und viele fordern eine umfassende Aufklärung des Vorfalls.

Quellen: ZEIT Online, Welt Online, Notes from Poland