Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben während eines Treffens in Zypern beschlossen, ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine freizugeben. Dies geschieht in einem Kontext, in dem die Ukraine wieder mit der Lieferung von russischem Öl nach Ungarn und der Slowakei begonnen hat. Diese Entwicklung war entscheidend für Ungarn, um sein Veto gegen das Darlehen aufzuheben.
Zypern, das derzeit den rotierenden Vorsitz in der EU innehat, hat sich aktiv an den Verhandlungen beteiligt und unterstreicht damit seine Rolle als wichtiger Akteur innerhalb der Union. Der zypriotische Präsident hat die Notwendigkeit betont, die Ukraine in ihrem Kampf gegen die russische Aggression weiterhin zu unterstützen.
Die Einigung über das Darlehen kommt in einer Zeit, in der die EU mit den Folgen des Iran-Kriegs und den damit verbundenen Energiepreisschocks konfrontiert ist. Diese Themen wurden ebenfalls während der Beratungen in Zypern angesprochen, wobei die Staats- und Regierungschefs Lösungen suchen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Mitgliedstaaten zu minimieren.
Quellen: The Guardian, Politico Europe