Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) hat eine Untersuchung zur Beschaffung von Elektro-Schulbussen in Rumänien eingeleitet. Die Fahrzeuge wurden mit Mitteln aus dem EU-Wiederaufbaufonds (RRF) finanziert, wie am Sonntag bekannt wurde.
Details zu den konkreten Vorwürfen wurden zunächst nicht genannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Ermittlungen mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Aufträge betreffen könnten. Rumänien hat in den vergangenen Jahren wiederholt mit Korruptionsskandalen im öffentlichen Beschaffungswesen zu kämpfen gehabt.
Die Beschaffung der Elektrobusse ist Teil der Bemühungen Rumäniens, seinen öffentlichen Nahverkehr nachhaltiger zu gestalten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Die EU unterstützt diese Ziele im Rahmen des Wiederaufbaufonds, der nach der COVID-19-Pandemie aufgelegt wurde.
Quellen: Romania Insider