Frankreich zieht Unterstützung für Infantino zurück

Die Französische Fußballföderation (FFF) hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie ihre Unterstützung für Gianni Infantino, den Präsidenten der FIFA, zurückzieht. Diese Entscheidung wurde einstimmig vom Exekutivkomitee der FFF getroffen und kommt in einem kritischen Moment vor der bevorstehenden Wahl zum FIFA-Präsidenten.

Der Rückzug Frankreichs erfolgt inmitten von Bedenken über die Integrität des Fußballs und die Kommerzialisierung der Weltmeisterschaft. Infantino hatte kürzlich Pläne vorgestellt, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, was auf massive Kritik gestoßen ist. Die FFF erklärte, dass die Voraussetzungen für die ursprünglich gegebene Unterstützung nicht mehr gegeben seien, da das Ansehen der FIFA erheblichen Schaden erlitten habe.

Frankreich folgt damit dem Beispiel Belgiens, das ebenfalls seine Unterstützung für Infantino zurückgezogen hat. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur zukünftigen Führung der FIFA auf und könnten weitreichende Auswirkungen auf die internationale Fußballpolitik haben.

Quellen: France 24, Welt Online